Sommer-Fütterung beim Hund: Leichter, kühler, bekömmlicher

Sommer-Fütterung beim Hund: Leichter, kühler, bekömmlicher

Im Sommer tickt der Hundebauch anders

Genau wie wir Menschen im Sommer eher zu einem leichten Salat greifen, verändert sich auch beim Hund der Bedarf in der warmen Jahreszeit. Der Körper braucht weniger Energie zum Warmhalten - gleichzeitig arbeitet der Verdauungstrakt unter erschwerten Bedingungen.

Kleinere Mahlzeiten - entlastet den Darm

Anstatt einmal taglich eine große Mahlzeit zu geben, ist es im Sommer empfehlenswert, die Tagesportion auf zweiß oder drei kleinere Mahlzeiten aufzuteilen. Der Darm muss bei einer großen Portion viel Energie aufwenden - Energie, die der Körper an heißen Tagen für die Thermoregulation braucht.

Fütterungszeiten anpassen: Morgens und abends

Füttere deinen Hund möglichst in den kühlen Tagesstunden - am besten früh morgens und abends die Hauptmahlzeiten. Ein voller Magen bei Hitze belastet den Kreislauf. Warte nach dem Fressen mindestens eine Stunde, bevor du aktiv spielst oder spazieren gehst.

Leicht verdauliche Ernährung im Fokus

       Gekochte Kartoffeln oder Reis: mild und vertraglich

       Mageres gekochtes Fleisch (Hühnchen, Pute): leicht verdaulich

       Gedämpfte Karotten oder Zucchini: faserartig, wasserreich, darmfreundlich

       Hüttenkase: leichte Proteinquelle mit probiotischen Eigenschaften

Vermeide im Sommer extrem fettreiche Mahlzeiten, gerade, wenn es dein Hund nicht gewohnt ist.

Hundeeis: Aufgeleckt statt abgeschluckt

Hundeeis ist im Sommer wunderbar - aber Vorsicht: Zu große Mengen auf einmal können den Magen reizen oder Blähungen verursachen. Der Trick liegt in der richtigen Anwendung: Leckerchen, Joghurt oder Brühe in eine Schleckmatte einfrieren. Dein Hund leckt das Eis langsam auf - das Schützt den Magen und macht gleichzeitig Spaß.

Einfache Ideen für selbstgemachtes Hundeeis: - Naturjoghurt (ohne Zucker) mit Hundeleckerlis - Eingefrorene Gemusebrühe mit Gemüssestücken - Püree aus Banane und Hüttenkase - Wassermelonenpüree (ohne Schale)

Probiotische Unterstützung als Erganzung

Um die Darmflora auch bei veränderter Sommer-Fütterung zu stabilisieren, kann Pfotenkraft Balance sinnvoll sein. Einfach unter das Futter mischen - trägt dazu bei, dass sich dein Hund auch bei angepasster Ernährung rundum wohl fühlt. Alternativ kannst du es auch auf die Schleckmatte mit den Ideen im vorherigen Absatz geben.

-> Warum Hitze dem Darm so zusetzt: Artikel 4 - Warum Hitze die Verdauung beeinflusst

-> Risiken durch verdorbenes Futter: Artikel 6 - Keime & Parasiten im Sommer

Fazit

Wer die Fütterung im Sommer bewusst anpasst, schenkt seinem Hund spürbar mehr Wohlbefinden. Kleinere Mahlzeiten, kühlere Fütterungszeiten und leicht verdauliche Zutaten - dein Hund belohnt es mit Energie und guter Laune.

Zurück zum Blog